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Die Vielseitigkeit von Tapeten

Die Vielseitigkeit von Tapeten

30. Juni 2017

Tapeten sind ein stilvolles Mittel, um Ihren Wohnräumen einen persönlichen Touch zu verleihen. Lassen Sie Ihrer Fantasie freien Lauf und verpassen Sie Ihren Wänden ein auffälliges neues Kleid.

Tapeten sind wieder schwer im Kommen! Ob Muster, Fotoprint, mit Ornamenten oder im Retro-Look – Qualitativ hochwertige Tapeten für jeden Anspruch sind ein Muss für jede Wand.

1. Welche Tapeten gibt es?

Wie wär’s mit einer frischen und leuchtenden Blumen-Tapete? Oder lieber einen Laubwald oder den Palmenstrand? Je nach Räumlichkeit sind passende Motive und Typen wie Foto-, Vlies- oder Mustertapete in grosser Auswahl erhältlich. Mit Sicherheit finden auch Sie die richtige Tapete für Ihre vier Wände. Kreative Möglichkeiten ohne Grenzen mit der Tapete Ihrer Wahl:

  • Mustertapete: Aus Zellulosebestandteilen mit dem Modetrend entsprechenden Aufdruck. Es gibt Mustertapeten „mit Ansatz“, bei denen bei der folgenden Bahn darauf geachtet werden muss, dass das Muster nahtlos anschließt. Dann gibt es Mustertapeten, die ansatzfrei verarbeiten werden. Jede Bahn kann beliebig an der vorherigen angesetzt werden.
  • Raufasertapete: Der am weitesten verbreitete und überstreichbare Wandbelag besteht aus Papier, Zellstoff und Holzspänen. Auch als Vlies-Raufaser erhältlich – auf Wunsch in weiß vorgestrichener Variante oder im Wellen- oder Streifenmuster.
  • Textiltapete: Mit Stoffgewebe oder Textilfasern beklebte Tapete. Eine Besonderheit ist die Seidentapete. Sie erfordert viel Erfahrung, da der Untergrund sehr gut vorbereitet werden muss und keinerlei Kleister auf die Oberfläche gelangen darf.
  • Fototapete: Auf der Basis unterschiedlicher Materialien. Das Motiv bilden meist Fotos, die häufig Landschaften und Ähnliches darstellen.
  • Glasgewebetapete: Extrem strapazierfähige, überstreichbare Strukturtapete aus Glasfaser. Meist verwendet in Krankenhäusern, Kindergärten, Schulen oder anderen, stark belasteten Räumen.
  • Kunststofftapete: meist aus aufgeschäumtem Vinyl bestehende, überstreichbare Strukturtapete (z.B. Mauerwerk- oder Holz-Imitation).
  • Vliestapete: besonders strapazierfähig, leicht zu verarbeiten und schwer entflammbar. Überbrückt Putzfugen oder kleine Risse im Untergrund. Bei den Oberflächen kann zwischen ganz glatten bis hin zu groben Prägemustern und bedruckten Fertigvliestapeten gewählt werden.
  • Tapetenbordüre: schmaler Tapetenstreifen, mit sich wiederholenden Motiven oder Ornamenten. Wird meist in horizontaler Ausrichtung rund um den gesamten Raum geklebt, um die Wände vertikal zu gliedern oder um einen optischen Akzent zu setzen.

 2. Richtiges Tapezieren

1. Vorarbeit

Die Wand muss tipptopp vorbereitet sein. Entfernen Sie alte Tapeten oder Überreste davon. Nässen Sie die alte Tapete mit einem Schwamm oder Weisselpinsel, um den Kleister aufzuweichen. Anschliessend mit einem Spachtel abschaben. Die Wand muss absolut saugfähig sein. Um dies zu überprüfen die Wand mit etwas Wasser benetzen. Wenn das Wasser abperlt und nicht einzieht, ist die Wand noch nicht bereit für eine neue Tapete. Abhilfe schafft das Auftragen einer sogenannten Streichmakulatur (Papierpulver mit Kleister vermischt). Dank dieser haftet die neue Tapete anschliessend besser.

2. Tapete zuschneiden

Bestimmen Sie, wie viel Tapete Sie brauchen. Dazu messen Sie alle Wände aus, inklusive Türen und Fenster. Dann wenden Sie folgende Formel an: Raumumfang (Länge aller Wände) x Raumhöhe : 5 = Bedarf an Tapete (in Laufmeter)

3. Kleistern

Nach dem Ausgemessen schneiden Sie mehrere Tapetenbahnen zurecht, die Sie nacheinander einkleistern. Allgemein gilt: Je schwerer die Tapete, desto dicker muss der Kleister sein. Also nicht sparen, den Kleister sehr gründlich einrühren und quellen lassen. Nachdem Sie eine Bahn eingekleistert haben, rollen Sie diese von beiden Enden zur Mitte hin. So eingerollt muss die Tapete dann einweichen. Die genaue Einweichzeit steht im Beipackzettel.

4. Aufziehen

Jetzt geht’s ans Kleben. In der gleichen Reihenfolge wie Sie die Bahnen eingekleistert haben, kommen sie auch an die Wand. Die erste Bahn mit etwas Überhang an der Deckenkante anbringen. Dieser wird danach abgeschnitten. Die angebrachte Bahn mit einer Tapetenbürste oder dem Gummiroller von der Mitte her nach aussen glatt streichen und an den Kanten fest andrücken. Wenn die erste Bahn an der Wand ist, bringen Sie die zweite Kante an Kante an, also nicht überlappen, sondern exakt daneben kleben. Anschliessend wieder glatt streichen wie bei der ersten Bahn.

5. Trocknen

Überschüssiger Kleister kann mit einem feuchten Schwamm entfernt werden. Die Tapete darf nicht zu schnell trocknen, da sie sich sonst an den Kanten wölben kann. Also übermässiges Heizen vermeiden. Unser Tipp: Fenster und Türen schliessen, um Zugluft zu vermeiden.

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